Marshall Minor FX Title

Gadget-Test: Marshall Minor FX In-Ear Kopfhörer mit Fernbedienung

Die letzten Jahre hat es mich vor unglaubliche Probleme gestellt In-Ear-Kopfhörer zu finden, die auch bei längerer Nutzung keine Schmerzen verursachen. Weder die alten Apple-Kopfhörer noch die neuen Ear-Pods konnten dabei überzeugen. Ein Versuch mit Sennheiser Einsteiger-In-Ears verlief ebenfalls nicht erfolgreich, zumal keine Fernbedienung vorhanden war. Doch mit den Marshall Minor FX In-Ears ging es endlich aufwärts.

Anpassbare Kopfhörer

Der Knubbel oben ist das Pad, welches sich oben in der Ohrmuschel einklinkt
Der Knubbel oben ist das Pad, welches sich oben in der Ohrmuschel einklinkt

Neben der sich leicht von den anderen In-Ear-Kopfhörern unterscheidenden Form sind es vor allem  die austauschbaren Pads an den Kopfhörern, die den Unterschied ausmachen. Vier Größen sind vorhanden, so dass sich für jedes Ohr das richtige Pad finden lässt. Denn dieses sorgt dafür, dass die Kopfhörer in die Ohren eingeklickt werden. Ich erspare euch an dieser Stelle ein Foto dieses Vorgangs, kann aber versprechen, dass es sehr angenehm ist und für einen klaren Halt sorgt. Mit diesem System kann ich die Kopfhörer mehrere Stunden schmerzfrei nutzen.

Und wie klingt das Zeuch?

Ziemlich gut. Ich schreibe extra ziemlich, weil ich die meiste Zeit mit meinen „The Stretch“ Kopfhörern Musik und Audible Kram höre. Die Marshall Minor FX haben hier vor allem im Bassbereich etwas weniger Kraft als Over-Ears, schlagen sich aber insgesamt klanglich sehr gut. Dabei läuft bei mir aber die meiste Zeit Kram wie Arcade Fire, Paramore, The National und ähnliche Bands, also generell nicht die basslastigste Musik.

Klasse Freisprecheinrichtung

Fernbedienung und Mikrofon
Fernbedienung und Mikrofon

Was ich gar nicht auf dem Schirm hatte, aber sich inzwischen bei meinem echten Job als toller Bonus herausgestellt hat, ist die Freisprecheinrichtung. Der Klang ist super, die Gesprächspartner perfekt zu verstehen und auch auf der Gegenseite scheint genug Ton aus meinem Mikro anzukommen. Hier kann der Marshall Minor FX vielleicht auch bei euch zusätzlich punkten, wenn ihr diese Funktion ebenfalls braucht.

Fazit

Ich kann den Marshall Minor FX vorbehaltlos empfehlen. Er kam bei mir nun seit zwei Monate regelmäßig zum Einsatz. Ich hatte 55€ bezahlt, bei Amazon selber liegt er bei 69€, jedoch bieten Marketplace-Händler ihn meist um die 50€ an. Achtet auch darauf, den FX und nicht den Standard Marshall Minor zu kaufen, da euch sonst die Lautstärke-Tasten an der Fernbedienung fehlen. Meiner Ansicht nach sind diese ein echter Mehrwert.

3 Gedanken zu „Gadget-Test: Marshall Minor FX In-Ear Kopfhörer mit Fernbedienung“

  1. Fand die Dinger auch echt spitze (Klangqualität, Sprachqualität, Sitz im Ohr etc.) hab allerdings sowohl die Urbanears Variante, als auch die Marshall Edition jeweils wegen Kabelbruch nach ca. 4 Monaten zurückgegeben. Sehr schade. Vielleicht warens aber auch beides Montagsprodukte?! Dir damit mehr Glück…

    1. Ja, erinnere mich noch, dass du mir das schon einmal in meinem Blog geschrieben hast. War deshalb auch skeptisch und hoffe nun einfach mal das Beste. Ansonsten sind die echt super.

  2. Hallo.
    Klingt ja ziemlich interessant. Kannte die Teile noch gar nicht. Vielleicht muss ich mir wirklich mal überlegen sie auszuprobieren. Obwohl ich eigentlich nicht so der Fan von In-Ear Kopfhörern bin. Aber nichts desto trotz: Danke für diesen Post. 😀
    Gruß,
    Sybille

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